Re: Load shedding - Kathmandu demnaechst 18 Stunden pro Tag ohne Strom?

Rolf,

das mit den Quatsch habe ich uebersehen. :-)).

Die effizienz der Entwicklungshilfe ist bekanntermassen extrem niedrig.

Schoen das die Deutsche Entwicklungshilfe "durchwegs Vollfinanzierungen" sind. Dies ist mir absolut neu.

Warum der Strom so teuer ist, sollte man wissen: weil die abnahmebedingungen so shclecht sind, das NEA voellig ueberteuerten Strom abkaufen muss (und damit weniger Geld hat fuer Eigeninvestitionen).

Weiters ueber Entwicklungshilfe kann man imer streiten, man schaue nach, was sie in 50 Jahren geleistet hat in Nepal (darueber diskutieren wir ja hier).

Resultat: mager bis nicht sichtbar. Oder hat sich die Situation trotz 28000 NGO's / INGO's etwa gebessert fuer den normalen Menschen in Nepal??

Selbstverstaendlic gibt es auch gute Entwicklungshilfe, aber im grossen und ganzen hat sie klaeglich versagt. Wer da schreibt, Deuntschland Beitrag sei hierbei anders, der sollte dies dann auch konkret begruenden koennen.

Ansonsten wird nur theoretisiert und das kann man so lange man will.

Uebrigens wer hat Millde Marsyangdi gebaut, welche Maschinen, Technik wurde gekauft? Ich gehe davon aus, das es eben maschinen etc. aus China waren. Ist doch Logisch das deutsche Firmen beteiligt sind/waren (dagegen auch nichts im Prinzip spricht).

Baukosten selber sind in Nepal im Vergleich nicht sehr hoch.


Navyo


> > Middle Marsyandi produziert sehr teuren Strom, wie uebrigens Nepals Strom zu den Weltweit am teuersten gehoert, Hauptsaechlich weil die Auslaendischen Investoren und Regierungen sehr Nachteilige Bedingungen stellen - wie meist in der Entwicklungshilfe. Da ist auch die BRD nicht besonders besser oder netter.

> "Nachteilige Bedingungen stellen - wie meist in der Entwicklungshilfe"

> Was ein Quatsch - Navyo. Die Entwicklungshilfen der Bundesregierung Deutschland in Nepal sind durchweg Vollfinanzierungen.
> Was hat die BRD davon, wenn sie Projekte wie Strassen-, Schulen-, Bewaesserungsanlagenbau, Qualifizierungsmassnahmen der Bevoelkerung durchfuehrt. Nichts. Nichtmal wird die Wirtschaft in der BRD dadurch gefoerdert. Arbeitskraefte und Material kommen aus Nepal oder max. Indien.
> Was sollen es den fuer nachteilige Bedingungen fuer Nepal sein?
> Es gibt keine Erwartung auf Gegenleistung - ausser Frieden und Entwicklungspotential fuer die "Schwachen". Und das ist wohl angemessen.

> Das Strom natuerlich etwas kostet, auch im Himalaya, muss klar sein. Die Investitionen in ein Kraftwerk sind, bei den Baupreisen in Nepal, sicherlich sehr hoch. Auch gibt es keinerlei Strassen zu potentiellen Kraftwerken, die muessen auch erst fuer viel Geld gebaut werden. Das Alles muss die nepalische Gesesellschaft natuerlich bezahlen. Zu welchen Anteilen, obliegt der Politik.


Abgeschickt von Navyo am 22. Dezember 2008 um 04:08 Uhr.

Antwort zu: Re: Load shedding - Kathmandu demnaechst 18 Stunden pro Tag ohne Strom? geschrieben von Rolf am 21. Dezember 2008 um 15:54 Uhr.


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